Skandinavien Sommer 2006

Tuesday, August 01, 2006

und doch noch ein bisschen länger

Kurzum haben wir uns zu einem Gang ins Internetkaffe entschlossen und hier nun das Ergebnis.

Aber von vorn. Von Esbjerg (Dänemark) gings weiter Richtung Lemvig, ein bisschen nördlicher gelegen und auch an der Nordseekueste. Wir blieben zwar nur eine Nacht da, aber der Abendspaziergang an der Kueste dort bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Ausserdem fand man auch da, wie eigendlich an den meisten Stränden Dänemark Bernstein. Einfach so, "riesen Dinger" zum Teil (hoffendlich ist den auch Bernstein, wir sind ja keine Geologen ;-))

Und weiter gings nach Grenaa. Dazu mussten wir erst die Kueste wechseln, was aber nicht mal allzu lange dauerte. Dänemark ist in Sachen grösse noch ziemlich ueberschaubar, haben wir festgestellt. Zwei weitere Nächte verbrachten wir dort, lernten ein älteres deutsches Ehepaar kennen, mit welchem wir diskutierten, und nicht zum ersten mal mussten wir feststellen, das wir bei der momentanen Wirtschaftslage froh sein können, dass wir keine Deutschen sind. Ein solcher Trip den wir im Moment unternehmen ist fuer Deutsche praktisch undenkbar...

Langsam zog es uns dann aber wirklich richtig Scheden. Aber ohne Kopenhagen gesehen zu haben, ging das dann auch wieder nicht. Also, dann halt, ein weiterer Stadtcamping. Wie erahnt war auch dieser in Sachen Ausstattung nicht wirklich das gelbe vom Ei, aber da muss man durch, wen man auch die Städte sehen will. Kopenhagen, laut Reisefuehrer eine äussert ruhige Stadt, entpuppt sich dann doch als ein bisschen Hektisch. Allzu gross ist die Innenstadt auch wieder nicht, und so schafften wir es das Wichtigste an einem Tag anzuschauen. Ratshaus, die Fussgängerzone mit vielen Shops, der grösste Dom Skandinaviens und last but noch least, die Weltbekannte Meerjungfrau (welche von unzähligen Touristen belagert wurde, natuerlich ;-))

Ein Tag später dann, endlich schwedischer Boden unter unseren Fuessen. Ziemlich im Sueden gelegen fanden wir einen Platz mitten in einem privaten Naturschutzgebiet, umgeben von unzaehligen Seen. Da es als wir ankamen in Strömen regnete entschlossen wir uns, zum ersten mal auf unserer Reise, eine Huette zu mieten. Nicht ganz billig war das Ganze und auch noch ziemlich abenteuerlich. Licht und Kuehlschrank funktionierten mit Gas, Plupsklo, aber den hohen Preis bezahlte man da wahrscheinlich wegen der Lage des Hauses. Völlig abgeschieden auf einer Waldlichtung stand es, mit Aussicht direkt auf einen See, ausserdem war kein nicht natuerliches Geräusch zu hören. Einfach nur herrlich also...

Und jetzt!?! Wir befinden uns in Jönköping, sozusagen auf halbem Weg nach Stockholm. Wieder eine Stadt halt, aber was soll man machen, wir können nicht einfach dran vorbei fahren, sonst wurmt uns das noch irgendwann. Und so werden wir uns halt wieder einen Stadtcampingplatz suchen....

bis zum nächsten mal, ich wuensch euch eine prima Zeit!!!

1 Comments:

At 9:55 AM, Blogger Unknown said...

Ha, nun hab ich doch tatsächlich meinen 2003er Account wieder ausgegraben und kann dir somit nun Comments reinstellen. Wenn ich das richtig sehe seit Ihr nun schon fast 6 Woche auf Tour, tres cool. So lebt es sich :D. Wir haben damals Dänemark nur mit einer 2 Stop Strategie gemacht, Kopenhagen und ein kleines Kaff direkt hinter der deutschen Grenze. Und in Schweden schon das Golf Handicap verbessert ? Und wenn du in Stockholm bist, geh die HT Jungs besuchen :D. Weiterhin ne tolle Reise und ich schau immer mal wieder hier rein. Macht's gut, gruz
cx291

 

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