Skandinavien Sommer 2006

Monday, September 04, 2006

und schon wieder ist eine Woche vergangen

Eigendlich haette ich gerne mal wieder ein paar Bilder hoch geladen aber das ist hier leider nicht moeglich. Somit bleibt mir eigendlich nur noch die Moeglichkeit euch mal wieder zuzutexten.

Seit Karesuando haben wir naemlich schon wieder einiges erlebt. Vor allem unsere Tage am Nordkap werden unvergesslich bleiben. Da es je weiter wir gegen Norden vorgedrungen sind in der Nacht immer kaelter wurde entschieden wir uns mal wieder unter einem festen Dach in einem Raum mit Heizung zu uebernachten. Ohne unser Wissen landeten wir bei einem Haeusschenvermieter der sozusagen ein Pionier ist. Er war der erste der dort oben Huetten fuer Touristen vermietete und ein echtes Orginal. Gespraeche mit ihm dauerten im Minimum 20 Minuten, wobei er eigendlich kein Wort englisch sprach und uns alles auf norwegisch erzaehlte. Zumindest dem Sinn nach war es verstaendlich und so war das aeusserst unterhaltsam. Als erstes machten wir uns ein bisschen ueber das Nordkap kundig und stellten fest, dass das Nordkap eigendlich gar nicht der noerdlichste Punkt Europas ist. Es gibt aber eine Wanderung die zu genau diesem Punkt fuehrt und diese Herausvorderung nahmen wir am zweiten Tag da oben an. Morgens war noch dichter Nebel und so ging es erst um 12 Uhr Mittags los.Ueber Stock und Stein fuehrte unser Weg und die angegebenen 9 km erwiesen sich als ziemlich lang. Ungefaehr 2 1/2 Stunden brauchten wir dafuer und bitter war, dass genau die letzen 200 Meter des Weges unter einer dichten Nebeldecke lagen und es eigkalt wurde. So konnten wir den noerdlichsten Punkt also nicht wirklich geniessen, aber schliesslich ist ja der Weg das Ziel.....

Tags darauf, nach langem Uebelegen, entschlossen wir uns dann, ganz bewusst in eine Touristenfalle zu tappen. Das echte Nordkap konnten und wollten wir uns einfach nicht entgehen lassen, trotz des horenden Eintrittspreises. Zum Glueck war bei unserer Ankunft dort gerade kein Touristenbus da, und so hatten wir eine Zeitlang das Kap fuer uns alleine.

Dann gings dann aber weiter, ab sofort wieder Richtung Sueden. Ein kleinen Abstecher nach Hammerfest, der noerdlichsten "Stadt" der Welt, war unser naechstes Ziel, was sich aber nicht wirklichgeloht hat. Zu sehen gab es da eigendlich, bis auf ein paar Rentiere, und von diesen hatten wir schon etliche zuvor gesehn, eigendlich gar nichts. Mit ein paar Zwischenstopps sind wir nun in Tromsø, dem Paris des Nordens gelandet. Allzu spektakulaer ist aber auch dieser Ort nicht und so machen wir uns jetzt heute Nachmittag auf den Weg in Richtung der Lofoten.

so, ich wuensche euch noch einen guten Wochenstart und bis zum naechsten mal...

1 Comments:

At 9:21 AM, Blogger Roger said...

Dein Wunsch sei mir Befehl...

 

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